Badesee

Der NATURBADE­SEE – Fragen & Antworten

Immer mehr Menschen wollen als Alternative zum Chlorpool chemiefrei baden mit einer gleichbleibend hohen Wasserqualität. Der Badesee des Projektes SEEPARK ist ein Abbild der Natur, funktioniert wie ein Schwimmteich und wird ohne Chemie gereinigt.

Auf den ersten Blick nicht sichtbar, wirkt ausgereifte Technik am Gelingen des naturnahen Badevergnügens mit. Die Wasserlandschaft bildet eine sowohl gestalterische als auch funktionelle Einheit und fügt sich mit ihrer Bepflanzung besonders harmonisch in die SEEPARK-Anlage ein. Außerdem hat ein Naturbadesee das ganze Jahr über Saison und ist selbst im Winter bei Schnee und Eis eine Attraktion.

Bei dem Naturbadesee strömt das Wasser durch einen biologischen Filter. Dort werden die organischen Trübstoffe ausgefiltert und Bakterien abgebaut. Der in den Trübstoffen enthaltene Phosphor wird zu gelöstem Phosphat abgebaut. Die sorgfältig abgestimmte Bepflanzung des Uferbereichs übernimmt ebenfalls einen Teil der Filterfunktion auf umweltfreundliche Weise und sorgt so für stets klares Wasser. Eine Wand trennt den Regenerations- vom Badebereich. So werden Verschmutzungen durch Sedimente aus der Pflanzenzone vermieden.

Pflegeaufwand

Der Schwimmteich benötigt einmal jährlich einen Frühjahrsputz und ein Herbstservice, bei dem unter anderem Pflanzen zurückgeschnitten werden. Alle drei bis vier Jahre sollte zusätzlich der bepflanzte Regenerationsbereich des Teichs gereinigt werden. Die Kosten dafür werden mit einer Servicepauschale geregelt, die in die Betriebskosten integriert ist.

Wasserqualität

Das Wasser wird allen Standards der gesetzlichen Hygienevorschriften und strengen gesetzlichen Grenzwerten hinsichtlich der hygienischen Wasserqualität entsprechen.

Ein paar Regeln für die Funktion des biologischen Gleichgewichtes

Damit das biologische Gleichgewicht funktioniert, sind ein paar Regeln zu beachten: Keine Fische einsetzen I Keinen Rasendünger einbringen I Keine Bäume/Büsche, die viel Laub verlieren am Rand des Teiches setzen => all das führt zum Nährstoffeintrag und kann Algen verursachen. Kein Schilf am Rand setzen => Die Wurzeln bohren die Folie an => weitere Folge: Wasserverlust.

Hunde werden im Naturbadesee leider nicht schwimmen dürfen, wir beraten Sie aber gerne über Möglichkeiten im eigenen Garten, die für Wasserspaß Ihres Hundes sorgen.

Sicherheit für Kleinkinder

Eltern haften für ihre Kinder vor allem im allgemeinen Bereich des Badeseezugangs!

Grundsätzliches

Schwimmteiche sind ein Abbild der Natur. Hausbesitzer holen sich damit ein Biotop oder bei größeren Anlagen einen kleinen Badesee in ihren Garten, der in einem lebendigen Kreislauf und Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren existiert. Ein Teich schafft neben dem unbeschwerten Paradies auch neuen Lebensraum für bedrohte Tierarten, wie zum Beispiel Libellen oder Bienen. Der Swimming-Teich ist ein künstlich angelegtes Objekt, kommt der Natur aber verblüffend nahe.

Viele Faktoren machen den Unterschied aus: die naturnahe Gestaltung und vor allem auch die detailreiche Planung. Kaum ein Teich gleicht einem anderen. Jede Anlage besticht durch eine höchst individuelle Gestaltung. Durch jahrzehntelange Erfahrung bei der Planung schaffen nur Profis die richtigen Proportionen und können die Wünsche des Kunden sowie die Grundvoraussetzungen im Teichbau miteinander in Einklang bringen.

Funktionsweise

Bei der Planung von Schwimmteichen mit wenig Technik geht man grundsätzlich davon aus, dass das Verhältnis von Schwimm- zu Regenerationsbereich 1:1 ist. Der Tiefpunkt im Schwimmbereich sollte mindestens zwei Meter, besser noch 2,20 Meter tief sein. Das ist die Basis für einen funktionierenden Teich.
Laut Gesetz darf die mittlere Wassertiefe von 1,80 Meter nicht unterschritten werden. Eine Nichtschwimmerzone ist 1,30 Meter tief.

Wird mehr Technik eingesetzt, können der Regenerationsbereich und die Tiefe im Schwimmbereich kleiner werden. Wenig Technik, so viel Natur wie möglich: Das ist die kürzeste Antwort auf diese Frage.

Bei der richtigen Dimensionierung und Ausgestaltung des Regenerationsbereiches und der Auswahl der geeigneten Unterwasserpflanzen „funktioniert“ ein Schwimmteich bereits. Zusätzlich wird der Teich mit tierischem Plankton wie Wasserflöhen, Rädertierchen und Pantoffeltierchen geimpft. Diese winzigen Organismen spielen eine wichtige Rolle im permanenten Reinigungsprozess. Es bedarf nur ein klein wenig Geduld, bis der Teich von selbst sein natürliches Gleichgewicht findet.

Platzfrage

Ab 30 bis 40 m² Wasseroberfläche funktioniert ein Schwimmteich einwandfrei. Nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt. Jeder Teich wird individuell geplant und je nach Platzangebot wird die optimale Bauweise entwickelt.

Tiere im Wasser, Hygiene, Wohlbefinden

Von Fischen raten wir ab, da sie das Wasser verunreinigen und das Biotop aus dem Gleichgewicht bringen können. Außerdem fressen sie das notwendige Zooplankton, das wiederum einzellige Algen vertilgt, die das Wasser grün färben.

Frösche können sich von selbst im Regenerationsbereich und rund um den Teich ansiedeln. Sie quaken nur in der Paarungszeit von April bis Juni.

Gelsen werden bereits im Larvenstadium von ihren natürlichen Feinden im Uferbereich (Wasserläufer, Libellenlarven etc.) gefressen – das garantiert jeder professionelle Errichter.

Die Sonne wärmt das Flachwasser, das seine Energie an den tieferen Badebereich weitergibt – Sie erhalten damit eine Solarheizung gratis, die das Wasser bis zu 28 Grad Celsius aufwärmen kann.

Jeder Teich eignet sich bei ausreichender Eisdicke zum Eislaufen.

Umwelt

Ja, die Kunststoff-Folie als Abdichtung gibt dauerhafte Sicherheit. Professionelle Errichter achten selbstverständlich auf hohe Qualität und eine schwermetallfreie Ausführung. Durch die moderne Folienbauweise war es erst möglich, Schwimmteiche in der heutigen Form und Vielfalt zu bauen.

Weitsichtige Errichter verwenden nur ökologisch nachhaltige Bauteile oder Recyclingprodukte. Die Lieferwege werden so kurz wie möglich gehalten und die Hölzer stammen stets aus heimischer Produktion.

Arbeitsaufwand

Mit der Fertigstellung der Anlage erhält jeder Kunde oder der Betreiber (bei öffentlichen Anlagen) ein Handbuch, in dem die Pflegearbeiten beschrieben sind. Professionelle Errichter bieten aber auch Workshops zu Saisonbeginn an. Dort wird nicht nur gezeigt, wie richtig gereinigt wird, sondern man lernt auch seinen Teich zu verstehen.

Jeder Schwimmteich wird nur einmal gefüllt. Lediglich das verdunstete Wasser (an heißen und windigen Tagen bis zu drei cm/Tag) muss nachgefüllt werden.

Die Oberflächenreinigung erfolgt über Einströmdüsen und Schwimm-Skimmer. Eine Zeitsteuerung ist sinnvoll.

Beim jährlichen Frühjahrsputz werden die Bodensedimente abgesaugt – dies wird als kleines Service bezeichnet. Im Sommer werden die Unterwasserpflanzen zurückgeschnitten. Im Herbst reichen die Servicearbeiten vom Pflanzenrückschnitt bis zur Montage eines Laubschutznetzes. Alle drei bis vier Jahre wird ein großes Service, bei dem der Regenerationsbereich gereinigt wird, empfohlen. Das kleine und große Service übernimmt ein professioneller Fachbetrieb.

Technik

Dank des biologischen Selbstreinigungsvermögens sind keine Chemikalien nötig. Unterstützende Technik wird nur eingesetzt, um alles rascher zum „Funktionieren“ zu bringen, also die natürlichen Vorgänge zu beschleunigen.

Wasserkreisläufe ermöglichen einen ökonomischen und energiesparenden Einsatz der Pumpen. Sie sorgen für die Reinigung der Wasseroberfläche und die Entfernung von schwimmenden Partikeln aus dem Wasser und für den Abbau der organischen Verunreinigungen sowie die Eliminierung des Phosphors aus dem Wasser. Die Pumpe läuft kontinuierlich während der Badesaison ist aber nur während des Tages in Betrieb. Bei den Kreisläufen können Wasser-Features wie ein Quellstein oder eine Wasserschütte integriert werden.

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